Kommt ein Kind viel zu früh, schwer krank oder lebensverkürzend erkrankt auf die Welt, stehen Eltern vor einem Berg an Herausforderungen. Gut ist es, wenn jemand weiß, was es jetzt braucht, und sich auch direkt darum kümmert – wie die DRK-Schwesternschaft Krefeld Die Rittal Foundation unterstützt deren unerlässliche Arbeit mit 10.000 Euro.
Das Team der DRK-Schwesternschaft in Krefeld ist Rettungsanker für viele Familien: Mit dem stups-Kinderzentrum bietet der Verein nicht nur wirkungsvolle Unterstützung fürs Kind, sondern steht auch Eltern und Geschwistern in schwieriger Lage zur Seite.
Engagement für die ganze Familie
Über einen Geschäftspartner, der sich ehrenamtlich im stups Kinderzentrum engagiert, wurde die Rittal Foundation auf die Einrichtung aufmerksam. Zur Übergabe fuhr Rainer Reissner, Geschäftsführer der Rittal Foundation, mit einem Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die DRK-Schwesternschaft im Gepäck besonders gern: „Wir freuen uns, mit dieser Spende die Arbeit für betroffene Kinder und deren Familien zu unterstützen“, erklärt Reissner, der beim Besuch in Krefeld sichtlich bewegt war von dem großen Engagement für Kinder und Familien. Das ist insofern entscheidend, weil das Engagement für die betroffenen Eltern und Geschwister komplett aus Spenden bestritten wird. Beispielsweise gibt es in Krefeld drei modern eingerichtete Zimmer bzw. Apartments, in denen Eltern für eine Weile bei ihren kranken Kindern vor Ort sein können.
Optimale Förderung gewährleistet
Die Einrichtung ist eine von 21 Kinderhospizen in Deutschland und die Kinder, die mehrere Wochen pro Jahr versorgt werden, kommen aus allen Regionen in Deutschland. Ihnen stehen Einzelzimmer mit einem Badezimmer für je zwei Zimmer zur Verfügung, Therapieräume, ein Spiel- und Aufenthaltsraum sowie eine große Dachterrasse. Das zusätzliche zentrale Badezimmer verfügt über eine Pflegebadewanne, Licht- und Klangquelle und einem darüber gelagerten Sternenhimmel. Durch unterschiedliche Einstellungen der Sprudel-, Licht- und Klangelemente werden die Sinne entweder entspannt oder aktiviert und unterstützen so je nach Bedarf die individuellen therapeutischen Maßnahmen.
Ein Team von Pflegefachkräften, Heilerziehungspflegekräften, Pädagogen, Ergo- und Physiotherapeuten, Ärzten, Seelsorgern sowie Psychologen und weiteren Kräften kümmert sich qualifiziert und hingebungsvoll im Kinder- und Jugendhospiz vor Ort. Umfassend ausgebildete Ehrenamtliche - sogenannte „Froschkönig-innen“ unterstützen die Arbeit ambulant und betreuen Familien in der Umgebung.
Ein Frosch als Namensgeber?
Wie kommt eigentlich der Name stups zustande, der den grünen Frosch zum Symbol der Einrichtung macht? Elias, ein lebensverkürzt erkrankter Junge, kam vor vielen Jahren als Säugling in die Einrichtung. Nur, wenn jemand diesen Frosch anstupste, konnte Elias motiviert werden, zu krabbeln. Der Frosch steht also als Sinnbild, betroffenen Kindern und Familien einen „Stups“ zurück ins Leben zu geben. Elias ist übrigens heute 18 Jahre, und wird weiter im Kinderzentrum unterstützt.
(Quelle: Rittal Foundation)
Rainer Reissner übergibt den Scheck in Höhe von 10.000 € an Diane Kamps, Vorsitzende und Oberin der DRK-Schwesterschaft Krefeld.
Im stups Kinderzentrum können 12 Kinder intensiv betreut werden (1. OG). Im Erdgeschoss findet sich zudem eine inklusive Kindertagesstätte.
Die Werte, die im stups Kinderzentrum gelebt werden, spürt man beim Gang durch die Räumlichkeiten. Das selbst erstellte Bild der Einrichtung spiegelt die fröhliche, positive Atmosphäre des Hauses wider.
Timo Amels, Diane Kamps und Rainer Reissner beim Gang durch die Räumlichkeiten in Krefeld. Im Hintergrund ein Baum, an dem so genannte „Elfenglöckchen“ platziert werden, die für jedes betreute Kind liebevoll ausgewählt werden und sie während ihres Lebens begleiten.
Im Garten des Kinderhospizes gibt es einen Ort, an dem Familien, dessen Kind verstorben ist, einen Platz zum Trauern haben.
(Quelle: stups Kinderzentrum)