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Vom Krankenbett in den Klassenraum: Rittal Foundation spendet zwei Roboter für Kinderkrebsstation Peiper

Sie gehen stellvertretend für ein schwerkrankes Kind zur Schule, senden Live-Aufnahmen aus dem Klasseraum und helfen dabei, den Kontakt zu Freunden und Klassenkameraden nicht zu verlieren: Vier kleine Roboter wurden im Dezember an die Kinderkrebsstation Peiper im Universitätsklinikum Gießen/Marburg übergeben – zwei davon finanziert durch die Rittal Foundation. „Unsere Stiftung steht dafür, die schwächsten Mitglieder in unserer Gesellschaft zu unterstützen“, erklärte Geschäftsführer Rainer Reissner. „Es ist ein großartiges Projekt, dass es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, wieder am sozialen Leben teilzunehmen.“

„Damit geht ein großer Weihnachtswunsch von uns in Erfüllung“, sagte Andreas Hölzle, erster Vorsitzender des Gießener Elternvereins für leukämie- und krebskranke Kinder bei der Übergabe der vier Avatare. Innerhalb von vier Wochen konnte der Verein, der sich seit 40 Jahren um die Bedürfnisse der kleinen Patienten und ihrer Familien kümmert, drei Sponsoren für das Projekt begeistern – einer davon: die Rittal Foundation. „Eine Krebserkrankung ist langwierig und sehr belastend. Betroffene Kinder und Jugendliche liegen oft wochenlang im Krankenhaus und können lange Zeit nicht ihre Schule besuchen und persönlich am Unterricht teilnehmen. Diese Isolation ist für die Kinder oft schlimmer als die Krankheit selbst“, erklärte der Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Prof. Dr. Dieter Körholz. „Dieses Projekt sehen wir als sehr wichtige Begleitung während der langwierigen Behandlungszeit. Denn jedes bisschen Normalität und Alltagsleben fördern den Heilungsprozess.“

Ein Ansatz, der die Spender von Anfang an begeisterte. „Als die Anfrage uns erreichte, mussten wir nicht lange überlegen, die Entscheidung fiel einstimmig“, verriet Rainer Reissner, Geschäftsführer der Rittal Foundation. Die Stiftung der Friedhelm Loh Group übernimmt einen fünfjährigen Servicevertrag für zwei Avatare, die stellvertretend für die kleinen Patienten im Klassenraum stehen und steuert damit 12.000 Euro bei. „Unsere Stiftung steht dafür, die schwächsten Mitglieder in unserer Gesellschaft zu unterstützen. Es ist ein großartiges Projekt, dass es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, wieder am sozialen Leben teilzunehmen“ – und das zu ihren ganz individuellen Bedingungen. Wird der Unterricht zu anstrengend, können die kleinen Patienten das ihren Mitschülern und Lehrern über eine Lampe auf dem Kopf des Roboters signalisieren. Eine aktive Teilnahme ist über das Tablet oder Handy möglich. Auf Station können die erkrankten Kinder dann alles sehen und hören, was auf und um ihren Platz im Klassenraum passiert: die Lehrer, Unterrichtsinhalte und die Klassenkameraden. Sie können sich melden, Fragen stellen und sogar mit ihren Sitznachbarn flüstern.

„Die Schulavatare machen die Krankheit und die Patienten sichtbar“, so fasste es Iris Baar, Vorstandsmitglied und Sprecherin des Elternvereins, zusammen. Kinderkrebs sei auch heute noch oft ein Tabuthema, über das nur wenig gesprochen werde. Das wird sich durch die vier Roboter nun ändern. In den kommenden Tagen werden die beiden Erzieher auf der Station Peiper, Corinna Altinkilic und Philipp Joester, die Inbetriebnahme mit den ersten Patienten vorbereiten und Kontakt mit den zuständigen Schulen und Lehrern aufnehmen. „Wir werden über den Einsatz der Avatare berichten“, verspricht Iris Baar.

Kontakt

Telefon: +49 (0) 2773 / 924-6582
E-Mail: rittal.foundation@rittal-foundation.com

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Bild 1: Spendenübergabe der Avatare: Corinna Altinkilic (Erzieherin/Station Peiper), Andreas Hölzle (Vorsitzender des Elternvereins), Philipp Joester (Erzieher/Station Peiper), Rainer Reissner (Geschäftsführer der Rittal Foundation), Michael Schulz (Pflegedienstleitung), Prof. Dr. Dieter Körholz. Foto: Alexandra Pfeifer

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